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Grußwort des Präsidenten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren!


Ich darf an dieser Stelle mit Freude feststellen, dass unsere Jahrestagung in Wiesbaden ein voller Erfolg war.
Der Vorstand hat sich im Vorfeld bezüglich der Planung, Organisation und dann auch bei der Durchführung mit hohem persönlichen Engagement eingebracht.

Wir wurden zusätzlich durch die DAF (Deutsche Akademie für Flug- und Reisemedizin) in Person von Prof. Dr. Stüben und Frau Froese effektiv unterstützt.
Der wissenschaftliche Teil der Tagung bestach durch die Vielfalt der Themen und die Qualität der einzelnen Vorträge und Darbietungen.
Hier ist einerseits den Vorsitzenden der einzelnen Sessions zu danken für die Mühe, die einzelnen Vorträge organisiert zu haben, andererseits allen Vortragenden für die Qualität ihrer Beiträge, denn diese bestimmen den Wert der Veranstaltung und die Wertschätzung durch die Teilnehmer.
Erstmals wurden die Poster zusätzlich in einer eigenen Session als elektronische Posterpräsentation vorgestellt und so konzentriert und aussagekräftig einer breiten Zuhörerschaft nahegebracht.
Diese Art der Präsentation darf als erfolgreich bewertet werden, sie hat Zukunftscharakter.
Den Preisträgern – 1. Preis für die Arbeitsgruppe um Gens, Kühn-Winkelmann, Knobloch und Ledderhos, 2. Preis Dr. Dumser und 3. Preis für die Arbeitsgruppe um Hermannstädter, Beruscha, Dambier und Glaser - gilt unsere besondere Gratulation, der Dank geht allerdings an alle Posterdarsteller.
Eine Neuerung stellte auch die Simulationseinrichtung der „Human Factor“ Arbeitsgruppe dar, welche mit der Demonstration der Glascockpits auf großes Interesse gestoßen ist.
Einer der Höhepunkte war natürlich erneut die Verleihung des Albrecht-Ludwig-Berblinger Preises, dem mit 10.000,-- Euro höchst dotierten Preis auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrtmedizin.
Ausgezeichnet wurde durch den Wissenschaftlichen Beirat der DAF in diesem Jahr Dr. Mathias Basner von der DLR für seine Arbeit mit dem Titel „Markov Processes for the Prediction of Aircraft Noise Effects on Sleep“.
Die Mitgliederversammlung wählte zum 01.01.2011 einen auf allen Posten hervorragend besetzten neuen Vorstand, der die Gewähr gibt, dass unsere Gesellschaft zukunfts- und aufgabenorientiert weiterentwickelt werden kann und wird. Hilfreich werden dafür die Eckwerte des Papiers der Arbeitsgemeinschaft „Strategie“ sein.
An der Spitze wird mit Frau Dr. Stern erstmals eine Frau als neue Präsidentin stehen.
Einzelheiten finden Sie im Protokoll zur Mitgliederversammlung.
Die Petition zur Beseitigung der sogenannten „68-er Regelung“ wurde durch den Dt. Bundestag positiv entschieden. Demzufolge muss eine Änderung dieser Verordnung erfolgen, wir verfolgen nun aufmerksam, wie schnell dies durch die Arbeitsebene im Sinne unserer älteren und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen erfolgen wird.
Geklärt ist inzwischen die Zuständigkeit für die Ausstellung des „Medicals“ zur LAPL (Leisure Aircraft Pilot License)-Klasse.
Nur in den Staaten, in welchen Ärzte einen vollständigen Zugriff auf die Anamnese und Befunde von Patienten/Probanden haben, kann die „Flugmedizinische Begutachtung“ auch durch einen approbierten Arzt/Ärztin vorgenommen werden.
Demzufolge werden in Deutschland auch für diese Klasse unsere AME zuständig bleiben. Dies ist ein wichtiger Erfolg bei dem laufenden Regulierungsprozess durch die EASA und gibt der Flugmedizinischen Weiterbildung nun eine klare und belastbare Zukunft.
Im Jahr 2011 wird unsere Gesellschaft ihr 50-jähriges Bestehen feiern können.
Wir wollen dieses besondere Ereignis im Rahmen unserer Jahrestagung am 16. und 17. September 2011 im Münchner Raum feiern. Merken Sie sich diesen Termin schon heute in Ihrem Kalender fest vor.

Herzliche Grüße
Ihr

Dr. Klaus Kimmich
Oberstarzt a.D.

 

Anschrift

DGLRM e.V., Niels Adams, Postfach 41 02 04, 50862 Köln

geschaeftsstelle[at]dglrm.de

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